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Ein Bärenschweizer beim J.P Morgan Challenge

Es war schon ein tolles Erlebnis

Ziel 

An unserer Firmenweihnachtsfeier stellten wir durch viele Gespräche untereinander fest, dass bei uns in der Firma einige Läufer und Walker vertreten sind. Dabei kam uns der Gedanke, wir könnten doch auch mal am J.P Morgan Lauf teilnehmen. Unser Chef war auch gleich Feuer und Flamme und er versprach uns, alle Kosten zu übernehmen. Sogleich wurde ein Teamkapitän auserkoren, der sich um alles weitere kümmerte. Ich hatte den Lauf schon fast vergessen, als es hieß, Trikots anprobieren. Am Mittwoch, 17.06.2009 ging es dann los. Wir waren von unserer Firma 16 Läuferinnen und Läufer. Was wir noch nicht ahnten, es sollte ein langer Tag werden. Um 16.00 Uhr fuhren wir frohgelaunt mit der S-Bahn von Friedrichsdorf nach Frankfurt. Noch eine kurze Streckenbesichtigung, an Bergen von Bananen und Trinkflaschen vorbei und los ging es an den Start.Bananen Zum Startpunkt zu gelangen war aber nicht so einfach bei den Menschenmengen, die alle nur ein Ziel hatten. Als wir uns in die Reihe, 1,5 Std. vor dem Start, eingereiht hatten, regte sich bei dem einen oder anderen ein menschliches Bedürfnis. Also wieder anstellen. Nach 30 Min. hatte man sich in der Schlange vorgearbeitet. Anschließend hieß es warten, warten und wieder warten. Ein kleiner Plausch links und rechts oder mit dem Vorder- und Hintermann (-frau). Punkt halb Acht erfolgt der Startschuss, nur wir stehen weitere 5, 10, 20, 30 Minuten, nichts bewegt sich. Die ersten sind schon am Ziel und wir sind noch ca. 1000 Meter vom Start entfernt. Hurra, wir bewegen uns im Gänsemarsch vorwärts. Jetzt Getränkekommen Gedanken auf, wie z.B. was machen in dieser Menge, wenn es regnet, Panik ausbricht, einem schlecht wird. Nichts von all dem ist passiert und 1 Std. und 7 min. später konnten auch wir die Startlinie passieren. Während des Laufs musste man aufpassen, dass man nicht dem Vordermann bzw. nicht selber in die Hacken getreten bekam. Durch die Straßen zu laufen und angefeuert zu werden, war schon ein tolles Gefühl. Als ich an den vermeintlichen Bergen von Bananen und Getränkeflaschen war, war alles leergefegt. Da bewahrheitet sich wieder der Spruch, wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Aber das Ziel war nahe und so wurden die letzten Reserven mobilisiert. Nach 1 Std. und 40 Min. kam ich dann im Ziel an. Da ich so gut drauf war, lief ich gleich weiter in den Park, wo wir schon von unseren Serviceleuten erwartet wurden. Sie deckten uns mit flüssiger und fester Nahrung ein. Leider hatten wir nur anderthalb Stunden Zeit, da wir alle noch einen langen Weg nach Hause hatten. Um 00.40 Uhr kam ich dann glücklich und zufrieden in Bruchenbrücken an. Ob ich nochmal mitlaufe, mhh vielleicht, mal schauen, mal sehn, auf jeden Fall war es ein tolles Erlebnis mit 70000 Menschen durch Frankfurt zu laufen.

01.08.2009 Josef Riess

Lauf Corporate Challenge ist ein Lauf über eine Strecke von 5,6 Kilometern (3,5 Meilen), an dem fest angestellte Mitarbeiter aus Firmen unterschiedlicher Branchen teilnehmen können. Teilnahmeberechtigt sind Beschäftigte bei Firmen, Behörden und Finanzinstituten. Bei diesem Lauf geht es erst in zweiter Linie um Sport, wichtiger sind Werte, die von den Unternehmen als erstrebenswert betrachtet werden: Team-Geist, Kommunikation, Kollegialität, Fairness und Gesundheit.