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Acht Bärenschweizer im Land der Elche

Angelurlaub am Åsnen in Schweden

SchwedenAm 05.09.2009 machten sich 8 unerschrockene Angler auf den Weg nach Schweden. Ziel der Reise war der sagenumwobene Åsnensee in Smaland. Er gilt als eines der besten Hechtgewässer in Europa. Der Åsnen ist ein See in Småland im Süden Schwedens. Er liegt südlich von Alvesta und Växjö, und nordwestlich von Tingsryd. Er ist nach dem Bolmen der größte See Smålands. Der See liegt 138 Meter über dem Meer und hat eine Fläche von ca. 160 km², wobei 19 km² durch Inseln eingenommen werden. Der Åsnen hat viele Buchten und Inseln, deren größte Sirkön ist. Nach einer problemlosen Anreise mit PKW und Fähre über Travemünde-Trelleborg erreichten wir gegen 20:00 SchwedenUhr unsere Ferienhäuser in Jät. Gespannt erwarteten wir am nächsten Morgen die Ankunft unseres Vermieters Ulli Hübers, der uns auch mit Angeltipps versorgte. Dann endlich konnte es losgehen, rein in die Boote, ran an den Hecht. Aber bitte mit Vorsicht, denn die letzte Eiszeit hat hier deutliche Spuren hinterlassen. Tonnenschwere Felsbrocken, teils unter Wasser, lagen überall im Wasser verteilt. Wobei die intensive Braunfärbung des Wassers nicht gerade hilfreich war, diese zu erkennen. Das Wetter zeigte sich an den ersten drei Tagen die kalte Schulter. Bei recht ruppigem Seegang hielten sich die Fangergebnisse in engen Grenzen. Hier und da mal ein Hecht oder Barsch, das war's dann auch gewesen. Von schlechter Laune aber keine Spur. So wurden an zünftigen Anglerabenden wohlschmeckende Menue's gereicht und in fröhlicher SchwedenRunde die Erlebnisse der vergangenen Tage ausgetauscht. Als sich dann die Sonne am Himmel zeigte und unsere Boote über die ruhige Oberfläche des Asnen glitten, wurden auch die Fänge besser. Bei einigen Anglern war jetzt Hochbetrieb an der Rute. Intensiv gefärbte Hechte erfreuten das Auge des Anglers. Die meisten Fische wurden schonend in ihr Element zurück gesetzt. Bei soviel Abwechslung verging die Zeit wie im Flug und bevor man sich versah, war der Urlaub zu Ende. Mit herrlichen Eindrücken von einer wunderschönen Landschaft, umgeben von erholsamer Ruhe, traten wir die Heimreise an. Der Asnen hat noch nicht alle seine Geheimnisse preis gegeben. Vielleicht verrät er sie uns im nächsten Jahr. Einen weiteren Versuch hätte er sich verdient.

16.10.2009 W. Leinweber

Fotos in chronologischer Reihenfolge von Wolfgang Christahl, Josef Riess, Joachim Seip, Jens Doerr-Radewaldt, Martin Marquardt und Wolfgang Leinweber.

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