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Lauftreff im SVB

Radtour 2011 Neckarsteinach - Bruchenbrücken

1.Tag

Radtour 2011Nachdem Fips um 5:55 Uhr Butz angerufen hatte, traf sogar Bruno pünktlich ein und die Fahrräder konnten verstaut werden.
Frank Tropschuh hatte die Nacht durchgemacht, aber er hielt sich tapfer. In Neckarsteinach angekommen bewunderten wir die 4 Burgen, dann ging es Richtung Heidelberg. Dort angekommen machten wir eine kleine Pause –für manche auch mit Zigarette- und wir bewunderten die vielen Japaner und Inder (auch Herrn Brabong aus Bangladesch bekamen wir zu Gesicht). Weiter ging es Richtung Weinheim, wo wir Mittagspause machten. Nach dem ersten Gerstensaft wurden wir Zeugen einer Fronleichnams-Prozession mit viel Weihrauch.
Die Speisen mundeten. Bruno bestellte Spiegeleier, die natürlich nicht auf der Speisekarte standen. Frank Tropschuh freute sich, dass er für sein Kalbsschnitzel nur 7,50 € bezahlen musste. Ein anderer Schnitzelesser hatte beim Bezahlen Pech gehabt.
Ein bisschen zu früh in Heppenheim am Marktplatz an unserem Hotel angekommen beschlossen wir, da wir nicht allzu viel km gefahren hatten, noch die „Starkenburg“ zu besichtigen, die hoch über uns thronte. Nach einem zehrenden Aufstieg bewunderten wir die Aussicht von ganz oben, außer Bruno, der wollte nicht mehr nach ganz oben. Auf dem Berg da gibt’s ka Sünd aber frischen Gerstensaft. Also bestaunten wir einen Segelflieger, der sich auf immer dunkel werdenden Wolken und im zunehmenden Wind durch die Lüfte bewegte. 8 Mann begaben sich nun auf den kürzeren Abstieg. 1 Person hatte den Aufstieg leider verpasst, aber ein bisschen Heia-Heia tat ihm bestimmt ganz gut.
Nach dem Duschen begaben wir uns zum Essen ins Restaurant wo festgestellt wurde, dass Sardellen nicht zum Rumpsteak passen. 20:30 Uhr, das Wetter hält (aber nur 5 Minuten später ging es los) und so flüchteten wir Richtung Irish Pub, den wir vorher ausspioniert hatten. Der Pub hatte noch zu, aber wir konnten uns draußen unterstellen. Nach einem heftigen Schauer und einem Spitfire machte der Wirt die Kneipe für uns auf. Nach etlichen Guinness, Kill Kenny, Budweiser, Corona und ein paar kleinen Fragespielen verließen wir –einige sehr müde- die Kellerbar. Leider gab es einen Zechpreller und so musste AMOR die Zeche bezahlen. Zum Glück konnten wir zwei den Zechpreller noch vor unserem Hotel stellen und überredeten ihn in der gegenüber liegenden Mexikana-Bar noch eine Runde zu geben. So ließen 5 müde Krieger den Abend mit der Runde und einem Knobibrot ausklingen. Halt! Leider muss ich noch feststellen, dass ich noch ein Weizen verloren habe. Aber Reinhard May hat das Lied nicht gesungen!!!

2.Tag

Radtour 2011Nach dem Frühstück –na ja, es gab schon bessere- ging es Punkt 9:00 Uhr nach einem Foto am Brunnen mit dem goldenen Engel zügig auf die 2. Tour. Nach einer knappen Stunde fuhren wir nach Zwingenberg auf den Marktplatz und machten unsere erste Rast. Roland Sammet besuchte den dort ansässigen Schreibwarenladen, um sich eine Bild-Zeitung zu kaufen. Dann der erste Schock! Hans Jürgen Marek befahl ihm einen Bericht über die diesjährige Tour zu schreiben. Nach dreimaligem Schluck, na gut, was soll‘s.
Nach ca. 20 km war Frank Tropschuh platt. Die Luft aus seinem Hinterrad hatte sich in Luft aufgelöst. Guter Rat war teuer, aber wir hatten ja Bruno. Mit seinem Rat konnten wir aber nichts anfangen. Flicken ging nicht, also holte jeder seinen Schlauch raus. Zum Glück passte einer, obwohl wir einen Knoten einbauen mussten. Nachdem wir uns ein bis dreimal verfranst hatten fuhren wir ZICK-ZACK-Kurs Richtung Darmstadt. Nach dem wir uns in Darmstadt bei etlichen Rotphasen kurz verfahren hatten, standen wir direkt vor dem Gourmet-Tempel MEZZO. Bruno fragte noch jemand wo gibt es hier was zum Essen? Es mundete sehr und der Laden war rappelvoll. Ihr braucht dort nicht anrufen –sind die nächsten 3 Wochen ausgebucht-. Die Fahrradhinweisschilder hielten uns auf dem richtigen Weg, aber nicht alle. Zum Glück hatten wir einen Schilderdrucker dabei, der uns auf den richtigen Weg führte, aber der wurde steinig und schwer. Über Wixhausen und Egelsbach ging es weiter. Ab und zu sahen wir dunkle Wolken aufziehen und ein allzu großes Weichei zog lange Hosen und Schwimmflossen über.
Der nächste Biergarten wollte uns nicht haben und so begaben wir uns an die nahe liegende Tankstelle um die Plattenpannenrunde von Frank Tropschuh einzunehmen. Große Biere große Leute, kleine Biere kleine Leute. Strahlender Himmel, -Schwimmflossen noch immer an. In Langen fuhren wir durch die Kerb und hielten an einem Apfelweinstand an, weil auch Ap­felweinfest war. Nach 2 Schoppen ging es weiter. Wir hatten nur noch 5 km zu fahren. Achtung! Hier verschwanden die Schwimmflossen wieder im Gepäckträger. Dann kamen wir in Dreieich in unserem Hotel an und begaben uns nach 2 weiteren Schoppen und das neue Wissen, dass Sepp Brodel, der Weltmeister im Skispringen war, was manchen Leuten auch Scheiß egal war, auf unsere Zimmer um sich für das Abendessen vorzubereiten. Der selbst gemachte Apfelwein wurde einem unseren kleineren Mitstreitern zum Verhängnis. Zum Glück gab es auf seinem Zimmer genug Klopapier, was man nicht von allen Zimmern behaupten konnte.
Nach dem Essen mit einem GP (große Portionen)-Gericht gab es einen Obstler auf die Laufkasse. Am Nebentisch mit Aschenbecher gab es erste Kontakte mit Einheimischen. Es wurde auch ein Bild gemacht. Nach dem Bezahlen begaben wir uns ins Wirtshaus Leopold und nahmen noch einen Absacker –oder auch 5-. Dort, unter einem chinesischen Wacholderbaum las ich den Bericht Korrektur, um festzustellen ob ich ihn auch an Euch weitergeben kann. Es gab zum Glück keine Einwände und so mussten wir uns vom Wirt noch einen Vortrag über Apfelwein anhören. Hallo, wir kommen aus der Wetterau, aber es ging über Erdbeerapfelwein der ein wenig mehr Atü hat. Bei einem unserer letzten Zigarettenpausen trafen wir noch Jürgen Manger alias Adolf Tegtmeier aus Herne. Die meisten gingen ins Bett bis auf zwei, die noch hyperaktiv wirkten. Aber auch sie ka­men gut heim und nach etlichen Gewaltandrohungen gingen auch dort irgendwann die Lichter aus.

3. Tag

Radtour 2011Nach einem üppigen Frühstück sattelten wir die Pferde und stellten zu unserem Erstaunen fest, dass Maisel Kneisel eingetroffen war. Mit einer Selbstgedrehten stand er vorm Hotel. Wie auch anders, Fips hatte sich schon zu ihm gesellt.
Dann ging die letzte Etappe los, die sehr unspektakulär ablief. Außer einer Hunde-Attacke auf Bruno und der Überfahrt auf einer Fähre über den Main (leider sehen wir keinen Rheinschiffer) ereignete sich nicht viel. Halt, da war noch was: Da wir von einem hochnäsigen Schnösel auf einem Damenfahrrad überholt wurden, ging die Kampfeslust mit uns durch und unser Neuzugang mit dem Teamchef ließen sich das nicht gefallen, die Schlagzahl wurde erhöht, der Delinquent wieder eingeholt –na gut, nicht von Jedem-.
In Bad Vilbel angekommen gestaltete sich die Suche nach einer Essensmöglichkeit äußerst schwierig, da die meisten Restaurants zu waren. Zitat Heinz: „Die ham alle zu viel Geld“. In der Innenstadt fanden wir doch noch etwas und so konnten wir dann unsere lang ersehnte Pause einlegen. Nach Essen und trinken und ca.10 Zigarettenpausen (von wem könnt ihr euch schon denken) ging es weiter. Die letzte kürzeste Etappe bis nach Bruchenbrücken gestaltete sich als die aller schwerste überhaupt. Magenkrämpfe und Unwohlsein hatten Bruno überkommen und so mussten wir einen Gang runter schalten. Nach VIER Brechpausen kamen wir dann alle unversehrt auf dem Sportplatz an, wo wir durch ein Plakat –HERZLICHST WILLKOMMEN- empfangen wurden.

03.07.2011 Roland Sammet | Fotos: Frank Tropschuh, Hans Jürgen Marek

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