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Lauftreff im SVB

Ski-Woche im Kleinwalsertal

Samstag, 16.02.2013

Zuschauer Skifliegen05:00 Uhr, das letzte Mal wird im Hof von Hoffmanns in den jährlichen Skiurlaub gestartet. Ziel ist wie immer das "Sporthotel Willam" in Mittelberg im schönen Kleinwalsertal.
Vor über 650 Jahren zogen Bauern aus dem Wallis in der Schweiz ins Vorarlberg-Gebiet und besetzten es. (In der Umgangssprache nennt man es auch besiedeln). -Genug Geschichte!
Recht spät sind wir an der Raststätte Ellwanger Berge angekommen -glatte Straßen und Schneefall beeinflussten die Fahrt. Für manche gab es nach der Kaffeepause schon das gute Paderborner Pils (1,99 € + Pfand). Die Autofahrt ging weiter und man musste sich gegen eine Übermacht gelber Nummernschilder zur Wehr setzen. Nach gelungener Gegenwehr, kurz vor dem Ziel, noch mal tanken –nicht nur das Auto- auch die Insassen hatten Durst, 3 x gutes Paderborner Pils (0,99 € + Pfand). Super!!!
10:30 Uhr angekommen bei Luitgard, das Frühstück stand schon bereit und alle freuten sich darauf. Nun hieß es auspacken, umziehen und Schweinehütchen mixen. Carmen und Karl trafen jetzt auch ein, sogar mit Langlaufskiern. Um 14:00 Uhr ging es mit dem Bus nach Obersdorf. Dort angekommen blieb uns keine Zeit mehr zum Bummeln, wir fuhren gleich weiter mit dem Shuttelbus an die Heini-Klopfer-Schanze zur VERIVOX-FIS-TEAM-TOUR 2013. Skifliegen war angesagt. Die Plätze waren gut, die Stimmung ebenfalls. Das Skifliegen war spannend und ein Deutscher gewann am Samstag – Richard Freitag. Nur die Schweinehütchen schmeckten nicht, da sie im Rucksack steckten, den ICH zu Hause gelassen hatte!!!
Nach dem Springen zurück nach Obersdorf zur Siegerehrung auf den Marktplatz. Leider wenige Bierstände. Nach einem kurzen Abstecher beim Apré-Ski ging es zurück zum Bus. Leider fuhr der 20:30 Uhr-er nicht, weil es diesen überhaupt nicht gab. Also noch mal in den Bahnhof, jeder eine Flasche Bier und eine Leberkässemmel. 21:00 Uhr Bus gepackt. 21:40 Uhr endlich zu Hause. Wir erzählten noch ein wenig vom Skifliegen und ließen den Tag ausklingen. PS: Schweinehütchen waren noch da!!!

Sonntag, 17.02.2013

Hotel WillamDie Truppe teilte sich nach dem Frühstück auf. Neuer Topwert der Langläufer: 5 Personen + Reidelmeiers. Die Langläufer nahmen wie immer am ersten Tag die Steinbockloipe, die von der Tennishalle (welche Tennishalle?) bis nach Baad führt plus einer Schleife ins DURATAL. Pause im Cafe-Baad-Grund und bei wunderschönem Wetter wieder zurück nach Bödmen.
Dahoam angekommen ging es direkt auf die neu gestaltete BOWLE-Bahn, die noch ausbaufähig wirkte. Nach 2 Runden bis 10 Punkte standen die Verlierer fest. Herzlichen Dank noch einmal an unsere Punktrichterin "Carmen"!
Nun wurde es Zeit unsere Skifahrergilde aufzusuchen. Treffpunkt: Moosgletscher. Die Skifahrer kamen von der Kanzelwand. Mittagspause in Obersdorf. Über Parsennlift, Heuberg, Ziehweg Zaferna, Horn, Glühfix zurück zum Mooslift. Als alle zusammen waren gab es noch ein paar Getränke, dann zurück zum Hirschessen und irgendwann ins Bett. Den ersten Veltliner getrunken! PS: In Baad trafen wir Helmi und Petra. Über die 2 Sammy-Stürze, die unser Neuling Wolfgang elegant umfahren hatte, schreibe ich lieber nichts!!! Somit wurde Menotti der erste Pokal überreicht: "König für eine Nacht".

Montag: 18.02.2013

IfenAm Frühstückstisch wurden schon Lieder gesungen. Karola hat Geburtstag. Leider gab es noch keinen Obstler –glaube, ich werde noch ein bisschen warten müssen. Heute gingen fast alle zum Skifahren. Am Mooslift ging es los bis zur Rolltreppe, dann eine längere Wartezeit. Ein Läufer hatte sich beim Einsteigen umgestülpt. Ein freundlicher Helfer half der Schildkröte wieder auf. Weiter ging es zum Zaferna-Lift über Heubergarena, Fuchsfarm, mit dem Bus zum Ifen. Skier an und am Sessellift anstellen. Zum Glück hatte ich ein Snickers dabei, wenn's mal wieder länger dauert. Von der Mittelstation rüber zum anderen Zweierlift. Selbes Spiel wie unten. Mist, hatte nur 1 Snickers mitgenommen. Oben angekommen ging es gleich zur Abfahrt. Halt! Nach dem langen Anstehen drückte natürlich die Blase und ein Foto hatten wir auch noch nicht gemacht. Jetzt aber los. Viel weiter oben wie sonst begab man sich in Schusshaltung und fuhr sehr zügig die Piste hinunter. Nach weiterem Anstehen und einer schönen Olympia-Abfahrt ging es wieder zurück. Natürlich ans Horn und rauf zum Glühfix. "Glühfix" gibt es schon lange nicht mehr, dafür eine "Hanftasche" und einen großen Hund, der einmal nicht den No-bell-Preis bekommen wird. Die Sonne schien, die Bänke an der Hütte wurden frei, also noch ein Bier. Auf der Talabfahrt noch einen Einkehrschwung zur Bühlalp. Hier gab es eine heiße Liebe für das Geburtstagskind. Am Moosgletscher angekommen war es dann endlich soweit, Hausbrand und Schneehasen von Karola. Später noch ein Terrassenbier bis das Essen fertig war. Petra und Helmi machen einen Langlaufkurs, ob es was genützt hat werden wir noch erfahren!. Irgendwann ging es dann ins Bett. –Der Tag war wieder mal ganz nett-
PS. Es wurden extra wegen MIR an allen Liften Schranken gebaut, wäre nicht nötig gewesen, wollte sowieso nicht mehr so oft bescheißen. "Königin für eine Nacht -Karola".

Dienstag, 19.02.2013

KanzelwandHeute volles Programm: Skifahren für die einen, Winterwandern für die Faulenzer. Skirennen am Mooslift und zu guter Letzt, worauf sich unser Kumpel Fips schon am meisten freut, "Champions-League in der Hirschbar". Los ging es wie immer. Nur die Wanderer konnten sich noch ein bisschen autogen auf die Tour vorbereiten. Fange natürlich mit den Wanderern an, da ich selbst dazu gehörte. Von Baad aus führte der Weg südwärts ins Bärguntal, entlang des Bärguntbaches. Nach ca. 50 Minuten erreichten wir die Hütte, wo wir eine längere Pause einlegten. Wir hatten tolles Wetter, einen traumhaften Ausblick in die Hochgebirgswelt und auf den Widderstein. Nach 60 Min. Rückweg mit toller Sicht auf das Horn und die obere Lüchle Alp fuhren wir mit dem Bus zurück. Die Sikfahrer absolvierten wieder ihre Runde bis zur Kanzelwand. Mittagspause Obersdorf "Talstation-Hütte Faistenau". Danach zurück zum Fellhorn, rüber zur Kanzelwand, am Adlerhorst vorbei, hinunter ins Tal bis zur Absperrung. Achtung KATSCH… Absperrung -Mist- zu spät, die Hesse komme… Auf schnell zum Bus. Über Parsenn usw. zurück. Am Horn angekommen trennte sich die Spreu vom Weizen. Manche noch mal aufi, manche lieber obie. Da sich das Wetter ein wenig zuzog machte sich der OFFIZIELLE, der schon unten war, Gedanken über die Gesundheit der Rennläufer und über Diejenigen die ihre Startnummern zu Hause gelassen hatten. Über die Stoppuhr, die ausfallen könnte, über den lästigen Seitenwind und darüber, dass keiner Lust auf das Rennen hatte. Rennen kurzfristig abgesagt. Trotzdem trafen sich alle Läufer, Betreuer und Zeitnehmer an der Rennstrecke, um auf die widrigen Bedingungen einen zu trinken. Schnäpschen, Häschen, Bierchen. Ein Lob an den OFFIZIELLEN.
Beim Essen duftete es so lecker, dass nun der Apfelwein zum Einsatz kam. Hurra, endlich Handkäääääääs. Leider schmeckte er allen so gut, dass nur noch 2 Stücke für später überblieben. 20:00 Uhr Aufbruch zur langen Fußballnacht. Derjenige, der sich so darauf freute, schnarchte schon seit ½-acht, somit machten sich nur noch 3 wackere Recken auf, die deutschen Fahnen zu vertreten. Als man mit einem Sieg im Gepäck zurückkehrte schlummerte schon alles, nur Karl sollte das Ergebnis wissen. "Königin für eine Nacht, Marion"

Mittwoch, 20.02.2013

LuechlealpBeim Frühstück sahen wir es alle, der Wetterbericht hatte recht behalten–Schneefall. Zwei Mutige begaben sich auf die Abfahrtsbretter. 6 nicht so Mutige begaben sich auf die Langlaufbretter und 2 Mutige begaben sich mit ihren Frauen zum Shoppen, wer von den beiden der Mutigste war, wissen wir noch nicht! Sollte der Langlaufkurs etwas gebracht haben? Nach etwas Anlaufschwierigkeiten musste man feststellen, dass der Kurs vielleicht nicht, aber das Serviceteam des Skistadelverleihs absolute Topleistungen gebracht hatte, was sich natürlich auf die Fahrerinnen und Fahrer auswirkte. Außer einer kleinen Massenkarambolage, wonach die Loipe für ca. 20 Minuten gesperrt wurde, hatte man gegen Wolfgang kaum den Hauch einer Chance. Ein Läufer kam etwas später ans Ziel–verwachst!!! Der oder die Mutigste beim Skifahren war auch eindeutig. Wo ich bin, ist vorne. Karola natürlich! Auch beim Schlangestehen schlängelt sie sich am besten durch das Gewühl. Bohnenstangen kommen halt überall durch, grins…
Zu Hause angekommen tippten wir auf Martin als "mutigsten Obersdorfer". Nach Aussagen von Marion brauchte sie ihn nicht nur als Träger! Der erste Spielabend stand an. Es sollte TABU gespielt werden und alle riefen: Hurra, na ja fast alle. 7 Personen wagten es dennoch, siehe an, es gab auch was zu lachen. Beispiel: so groß wie Fips – aber ein Gewächs. Antwort Martin: Bonsai – richtig, 100 Punkte. Nach zähem Spielverlauf beendeten wir das Spiel und gingen wie immer vereinzelt ins Bett. "König für eine Nacht: Fips"

Donnerstag, 21.02.2013

SchuetzenvereinWecken wie immer 7:30 Uhr. 08:00 Uhr Frühstück. Alle Skifahrer machten sich, wie immer, als erste auf die Piste. Schießen war erst ab 20:00 Uhr terminiert. Bei einem hatte die Hexe schon vor dem Schießen geschossen. Mal sehen wie lange es anhält. Die Langläufer legten sich ins Bett und es dauerte lange bis einer sich die lange Nase rieb und rief: "Ich hab’s". Eine neue Langlaufloipe war auserkoren um sie zu bewältigen, natürlich nicht zu lange, um früh genug einkehren zu können und im Walserhaus schön kuscheln und schnüffeln zu können. Ich glaube, Frankie hat e Prieß zuviel derwischt!!! Auch Carmen wagte sich das erste Mal auf die Piste Richtung Heuberg. Karl und sie hatten einen Treffpunkt ausgemacht, was jedoch am Anfang nicht so richtig klappte. Aber es gibt ja JPS und so konnte man sich vereinigen. Was trieben unsere Skifahrer so: Marion wagte am Frühstückstisch schon die Aussage: "Bei dem Wetter seh ich nix". So sinn se, die Bernemer Mädcher. Sie sollte recht behalten. Nach einer Pause auf der Sonna-Alp folgte sie dem Anführer Martin zu einer viel zu steilen Abfahrt und schwupp, ein Übersturz. Martin verfolgte das Spektakel vom Mooslift aus um dann doch überraschend sehr gute Noten zu geben. Nach dem Abendessen ging es zum obligatorischen Jedermann Schießen. Erst nach langen und zähen Verhandlungen rückte man uns 2 Tage vorher die Telefon-Nr. heraus. Wir wollen unser altes Walserheftchen wieder haben! Wie letztes Jahr, so auch dieses, verpisste ich mich von dem Schießen, um angeblich mit dem Schreiben des Urlaubsberichts anzufangen. Natürlich fing ich an zu schreiben und wartete, wer denn Schützenkönig sein würde? Der Pokal ging an Frank, der auch König für eine Nacht wurde.

Freitag, 21.02.2013
Webmaster-Tipp

Als ich dieses Stück erstmals auf der Ifenhütte hörte glaubte ich zunächst an den Remix irgendeines namenlosen DJs.
Später recherchierte ich im Internet, wo ich zu meiner Verblüffung feststellte, dass der Titel "Like a Virgin" von der Österreichischen Gruppe Global Kryner gespielt wird.
Das ist doch mal ne Alternative zu den sonst gespielten Après Ski Hits, oder?

Die Skifahrer begaben sich auf die große Rundfahrt. H, H + H. Das Wetter sah recht viel versprechend aus. Also los, nix wie hin zum Horn. Ein Ausfall war leider zu beklagen, der Hexenschuss war doch zu schlimm. Schon am Vortag konnte er nur in gebückter Haltung in den Bus einsteigen. Seinen Skipass bekomme er trotzdem nicht mehr los, da sich die Langläufer auf ihre wohl schwierigste, längste und gefährlichste Piste begeben wollten. Die Skifahrer verbrachten den Vormittag auf dem Horn, dann auf einmal ein Naturschauspiel. Beim Liften mit dem 4-er-Sessel sah man oben abgekommen eine Wand aus Wolken, die glitzerte, dann kam noch die Sonne hinzu und man fühlte sich als säße man vor einem großen Spiegel. Ein paar Pistenkilometer später dann das nächste Wunder. Auf dem Ziehweg zum Glühfix wusste Martin schon nach dem zweiten Buckel, das wird nichts mehr. Er sollte recht behalten. Die Skier weit höher als sein restlicher Körper landete er mit dem Rücken neben dem Weg. Die nachfolgenden Fahrerinnen konnten natürlich nicht mehr ausweichen und fuhren ebenfalls kopfüber in irgendwelche Schneehaufen. Der Schnee war weich, somit keine Blessuren. Weiter geht’s. Nach Jahrzehnten hat es geklappt. Schlösslelift gefahren. Endlich alles durch! Die Langläufer fuhren bereits zu diesem Zeitpunkt auf der Wäldeleloipe und die Bratchelato Anstiege machten einem Läufer schwer zu schaffen. Der Gaul ging schwer, dieses Mal keine Abkürzung. Wir nahmen auch noch die Küven-Loipe mit. Wieder Anstieg. Frank hörte schon Pferdeglocken. Oh Mann, ob das gut geht? Zum Glück trafen wir freundliche Leute die uns sagten: "ab hier geht es nur noch bergab". Klasse, um die Kurve gekommen der nächste Anstieg. Aber dann, endlich nur noch bergab. Im Brotzeitstüberl angekommen freuten wir uns auf das Erfrischungsgetränk, das wir uns verdient hatten. Außerdem hatten wir mit 13 km einen neuen Rekord aufgestellt. Die etwas anderen Fahrer schaukelten zurück aufs Horn wo Glühfix ein Schild aufgestellt hatte: "NO VACANCY", kein Wunder bei dem Wetter. Aber es gab ja noch die Bühlalp, ein freier Tisch: Hurra das Essen. Es dauerte eine Weile, aber egal, Ski gefahren sind wir die Woche ja genug. Nach dem Fleischwurst-Abendessen, manche hatten schon ein Eintracht-Trikot an, gab es noch einen kleinen Urlaubsbericht. Nach einem kleinen Disput –mehr wird nicht verraten- ging es in die Hirschbar "Eintracht schauen". Nach Ende des Spiels gingen die Autofahrer und der "Pferdeklingelgeräuschhörende" ins Bett. Uli und ICH wollten noch den Kühlschrank vom grünen Veltliner befreien, was uns ganz gut gelungen war.
Vielen Dank bei allen für die tollen TAGE!
PS: Die letzten beiden Tage habe ich im Auto geschrieben bei einer Dose…, na ratet mal… Besonderen Dank an Doris und Carmen für die Zubereitung des Abendessens, auch an Karola für den Handkäs und alle anderen Helferinnen und Helfer. ICH wollte auch mal, aber ich musste ja schreiben, grins…

10.03.2013 Euer Roland Sammet

Fotos: Roland Sammet

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