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Lauftreff im Sportverein 1919 Bruchenbrücken e.V.

Fahrradtour 2013

Donnerstag, 30. Mai 2013, Fronleichnam

Alle pünktlich zum Treffpunkt erschienen. Abfahrt nach Friedberg planmäßig, ebenso unser Zug nach Karlsruhe. Nachdem die Drahtesel angeschnallt waren begab man sich auf seine Plätze in der 1. Klasse. Eine mitreisende Person, die schon im Abteil weilte, wurde mit der Aufforderung: „Ey du amol die Füss da runner“ eiligst vertrieben. Noch eins zur Fahrt: Die Toiletten waren nicht so toll und so wurden von Manchem bleibende Erinnerungen hinterlassen.

Unplattbares RadIn Karlsruhe wurde umgestiegen, Michael bemerkte, dass sein unplattbares Rad einen Platten hatte. Also wurde im Zug der Schlauch geflickt, was sehr lustig zu beobachten war. Endlich in Donaueschingen angekommen!

Wir sollten mit dem Wetter Glück haben. Die Strecke war sehr schön und flach, man konnte etliche andere Radfahrgruppen überholen. Kurz vor Beuron, der erste Biergarten –hurra. Martin konnte gleich seine Einstiegsrunde geben und ein Einheimischer erzählte, dass es jetzt serpentinenmäßig weitergehen würde. Er hatte recht, der –Erste- begann sein Rad zu schieben. Die Strecke wurde nun sehr anspruchsvoll, aber mit toller Kulisse absolviert. Leider konnten wir keine Bilder machen, keine Zeit!!!

Nach 70 km, in Beuron angekommen hieß es, empty now (nichts geht mehr) für 5 Kameraden, die sich Richtung Bahnhof begaben. Nach längerem Disput mit dem Fahrkartenautomat spuckte er kurz bevor der Zug eintraf, doch noch die Fahrkarten aus. Die anderen 5 Recken waren noch fit, um die nächsten 30 km anzugehen. Vom Sigmaringer Bahnhof aus ging es Richtung Altstadt, vorbei am Schloss der Hohenzollern zur nächsten Tränke. "Weizenbier 2,40 €", prima. Unser Gasthof lag gleich um die Ecke und so besorgte man sich schon einmal die Schlüssel und etwas zu trinken, um sich Gedanken zu machen, wo die Restlichen nun wären. Auf einmal kamen sie um die Ecke und sprachen von einem Plattfuss. Es hatte Heinz getroffen. Man erzählte nun, nach dem der Schlauch ausgebaut war, den Franky in die Hand gedrückt bekam, dass man sich auf die Suche nach dem Übel machte. Ein spitzes Metallteil war schuld. Der komplette Schlauch wurde zurückgegeben, um ihn wieder einzubauen. Der Schlauch war fast eingebaut als bemerkt wurde, dass der neue Schlauch noch immer in der Hand gehalten wurde. –BRAVO-!

Die Zimmer wurden belegt, man machte sich frisch und ging zum Abendessen. Das Restaurant war seit 17:30 Uhr brechend voll und das ging bis 21:00 Uhr so weiter. Die Gäste standen Schlange… Nach dem Essen, das Klasse war, machten wir noch einen Spaziergang –nicht alle-! Und in einem international besetzen Weinlokal mit körperfixiertem Wirt beendeten wir unseren ersten Tag.

Freitag, 31. Mai 2013

Nach einem ausgiebigen Frühstück, draußen regnete es Bindfäden, machten wir uns bereit für die 2. Tour nach Ehingen. Alle Pferde in der Garage waren gesattelt und es ging um 9:15 Uhr los. Unser erstes Ziel war der 800 m weit entfernte Bahnhof. Ohne Probleme gemeistert. Wir hatten Glück und konnten eine Gruppenkarte bei einem lebenden Menschen kaufen. Auch der Kiosk war schon auf, was einigen schon Freude bereitete.

Als die Bahn ankam, wurden die Fahrräder verladen, dann der Spruch: "Ihr müsst leider draußen bleiben -wegen Überfüllung geschlossen". An der nächsten Station kamen nochmals 10 Räder dazu. Wer wollte bei dem Wetter schon Fahrrad fahren? In Ehingen angekommen trat man erst einmal hinter die Büsche, um sich zu erleichtern. Der Kiosk war schuld!!! Nun ab zum Hotel und einchecken. Nach einem Begrüßungstrunk und Mittagessen bezogen wir unsere Zimmer. Kleine Zimmer kleine Leute, große Zimmer große Leute. Dann, ab ins Nachtleben, zwar etwas zu früh, aber egal. Nach diversen kulturellen Einrichtungen –Ehingen ist Bierbrauerhochburg- gab es dann ein DART-Spiel um unseren angeschlagenen Dart-König wieder moralisch aufzurichten. Zum Glück gelungen –puuh-. Das Dart-Turnier verlief recht reibungslos. Es gab Gewinner und Verlierer! Gewinner Martin 3 x ausgemacht! Anschließend haderte der eine oder andere noch, dass sein Pfeil nur knapp sein Ziel verfehlt hätte. Trotzdem noch einmal an die Verlierer vielen Dank –Prost, prost Kameraden.

Nach einem Imbiss in einem Restaurant trauten wir uns nicht mehr. Wir gingen stattdessen zu einem Absacker ins "Heiligs-Blechle" zu DJ OPA. Dort trafen wir 4 Schweizer Radler, die wir am Abend zuvor im Weinlokal getroffen hatten. Es wurde eine gesellige Runde, in der Franky den Entertainer machte und mit Kopftuch, Regenschirm als Mikrophon auf dem Barhocker stehend, alle Songs die er vorher bestellt hatte, mitgrölte. Nach dem die Polizei die Musik leiser drehen ließ, machte man sich vereinzelt auf den Heimweg. Ein verzweifelter Mitstreiter musste allerdings noch die Chefin aus dem Bett klingeln, weil er cleverer weise vorher seinen Schlüssel abgegeben hatte.

Samstag, 01. Juni 2013

RadtourAls wir zum Frühstück kamen, war es draußen noch trocken und man wollte sich anschließend auf die ca. 30 km lange Tour nach Ulm machen. Als wir auf die Fahrräder stiegen, fing es an zu tröpfeln und Reiner beschloss, den Zug zu nehmen woraufhin ich mich freudestrahlend anschloss, meiner Knie zuliebe. Wir wünschten den anderen eine gute Fahrt und alles Gute.

Die Fahrkarten waren gekauft und wir machten schon mal Pläne für eine Tour durch Ulm, oder um Ulm herum. Weit gefehlt… Kurz bevor die Bahn einfuhr, sagte Reiner zu mir: "Da drübbe, des is doch de Vollstrecker", es war auch so! Einer nach dem anderen kam ins Blickfeld und so fuhren wir alle zusammen einen Zug später nach Ulm, was gar nicht so kostspielig war. Bevor der Zug nach Frankfurt kam kratzten wir noch unsere letzten Kröten zusammen um den Kioskbesitzer noch eine Freude zu bereiten und einer Junggesellinnenabschiedsbraut einen tollen Strohhalm abzukaufen –zu besichtigen bei Reiner-. Von der Heimfahrt kann ich leider nicht viel erzählen, habe Bericht geschrieben. Ich habe gehört, Dosen wären alle all geworden. Nun lassen wir die Fahrradtour 2013 bei gutem Essen, ein Fässchen Bier, vielleicht noch die eine oder andere Weinschorle mit Verwandten, Bekannten und Freunden enden.

 13.06.2013 Euer Sami  

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