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Biber in der Bärenschweiz

Ganze Arbeit leisten zur Zeit ein oder mehrere Biber an der Wetter

BiberAn der Wetter bei Bruchenbrücken haben ein oder mehrere Biber seit geraumer Zeit deutliche Spuren ihrer Aktivitäten hinterlassen. Viele Bäume wurden angenagt oder gefällt.

Das Revier einer Biberfamilie, die aus dem Elternpaar und zwei Generationen von Jungtieren besteht, umfasst je nach der Qualität des Biotops 1 bis 3 Kilometer Fließgewässerstrecke. Ob es sich beim Bärenschweizer Biber um einen Einzelkämpfer oder eine Biberfamilie handelt ist derzeit noch unbekannt.
Hinweise insbesondere Fotos bitte an info@Baerenschweiz.de

Der Biber ist ein reiner Pflanzenfresser. Er bevorzugt Kräuter, Sträucher, Wasserpflanzen und Laubbäume, wie Espen, Erlen und Pappeln. Von den von ihm gefällten Bäumen verzehrt er die Zweige, die Astrinde und die Blätter. Eigentlich ist er jedoch ein pflanzlicher Allesfresser, er ernährt sich auch von Gräsern und Schilf.

Biber halten keinen Winterschlaf, sondern eine Winterruhe, deshalb muss auch im Winter für Nahrung gesorgt werden. Direkt vor dem Eingang der Burg werden von den Bibern im Herbst Zweige und Äste zwischengelagert. Wenn die Teichoberfläche gefriert, kann der Biber die gelagerten Äste unter dem Eis erreichen und sich von der Rinde ernähren.

Der Biber verwendet beim Abholzen eine "Sanduhrtechnik"; dabei wird das Holz in Form einer Sanduhr benagt, bis der Baum fällt. Je nach Härte des Holzes kann ein Biber in einer Nacht einen bis zu 50 cm dicken Baum fällen.

Foto: M.Dufek aus der deutschsprachigen Wikipedia [GFDL], via Wikimedia Commons

01.01.2014 WC

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Fotos: WC

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