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Lauftreff im SVB

Ski-Woche im Kleinwalsertal -Ski-, Langlauf und Wandern fast gut…

Samstag, 08.03.2014:

RaucherraumPünktliche, separate Abfahrt um 05:00 Uhr. Autobahnpause wie immer Ellwanger Berge. Nicht weniger als 17 Leute mit Friedberger Kennzeichen tummelten sich im Raucherraum des Rasthofes zur Kaffeepause. Die Weiterfahrt verlief ohne Zwischenfälle und im Lärchenweg 5 in Mittelberg angekommen wartete bereits das Frühstück auf uns. Weil der Kaffee noch nicht ganz fertig war, probierten wir schon mal ein Engelbräu. Oli und Rainer liehen sich Langlaufskier aus, dann war umziehen angesagt, Treffpunkt 12:30 Uhr an der Tennishalle, was für Halle???

Nach ein paar Übungsmetern ging es in der Loipe nach Baad. Dort angekommen saß Rainer schon auf der Terrasse des Cafés in der Sonne, da er die kürzere Strecke genommen hatte. Wir bekamen ebenfalls einen trockenen Hals und so verzichteten wir auf die Baadrunde, außer Wolfgang und Petra, die noch keinen stechenden Durst verspürten. Die Spaziergänger kamen zeitgleich an. Nach der Rückkehr mit Skier und Bus ging es in die Hirsch-Bar, Bundesliga schauen. Bei Weizenbier und leckeren Wasabi-Nüssen warteten wir auf Rainer, der sich dann in der 2. Halbzeit zu uns gesellte. Er erzählte uns eine schöne Geschichte, wie er seine Unterkunft wieder gefunden hatte!

Nach etlichen Schnäpsen und diversen Gesprächen bezahlten wir und gingen zum Abendessen –bis auf einen, wer wohl? Er, Fränkie, tauchte später auf, wollte kein Abendbrot mehr sondern  schrie das ganze Haus zusammen! Wohl 3 Promille zu viel erwischt… Ein Schörlchen geht immer noch und somit wurden noch ein paar Flaschen geleert. Nach dem die letzten Fragen beantwortet waren –Messer­jocke und Blutswende- vielen auch dem Letzten die Augen zu: Doch der Geräuschpegel war immer noch sehr hoch!!!  Schnarch … schnarch …

Sonntag, 09.03.2014:

SkiwegNach dem Frühstück ging es zum Skifahren–Alpine: Kanzelwand (8 Leute), Langläufer: Schwendeloipe (9 Leute). Die Abfahrten führten uns vorbei am „Horst“, später ging es zur Mittagspause Richtung Oberstdorf nach Faisteney. Auf dem Heimweg wurde teilweise abgefahren oder abgegondelt. Skiabschluss wie immer… Moosgletscher, auch für die Langläufer, die für die Schneeverhältnisse noch eine recht gute Loipe vorfanden. Die Loipe war sehr anspruchsvoll: Ein Läufer musste vorzeitig abbrechen und den Wanderweg benutzen. Die höchste Schleife der Runde führte kurz nach Deutschland. Zurück in Austria – Pause im Alpengasthof Hörnlepass. Bei Ankunft der Truppe saß Rainer bereits auf der Terrasse, hatte ein Getränk vor sich und bewunderte die Bergwelt.

Mittagessen „Zaferna-SB“ und zum Abschluss pünktlich – Moosgletscher mit Dämmerschoppen. Zum Abendbrot legendär, wie immer, Handkäääs mit Musik… super und sehr gut. Gegen 19:30 Uhr leerte sich schon langsam die Stube und einige begaben sich zur Ruhe. Nur 5 einsame Recken sehnten 21:00 Uhr herbei, weil sie tapfer bis zu diesem Zeitpunkt ausharren wollten. Hat geklappt… nur die Auswärtigen hielten länger durch (nach Hirsch-Bar -Pizza und SCHNUFFELBEDIENUNG- Absacker im Äple). Auch mit Moga Droga!!! klappte die Anmache nicht. -PS: Nur Petra kam rechtzeitig noch in den Genuss des Knackarschs von Til Schweiger. (Tatort)

Montag, 10.03.2014:

SkifahrenSki-Abfahren war angesagt: Die Kanzelwand war das Ziel. Nach einigen Talabfahrten, die vormittags bei diesen Schneeverhältnissen noch am besten funktionierten, begaben wir uns in Richtung „FUN­PARK“, den man tags zuvor ausfindig gemacht hatte. 4 Steilwände und 2 Tunnels ließen die Herzen unserer Skicracks höher schlagen. Die Kross-Strecke wurde 3 Mal durchfahren. Einziger Nachteil: Skifahrer, die sich meistens im Schneepflug fortbewegen, sollten das nächste Mal weiter hinten starten!!! Mittagspause, wie immer … Oberstdorf. Schneepflugfahren macht hungrig, also ein kleines Steak… Weiter ging es nach der Pause, noch ein paar Kilometer machen und dann schnell in Richtung „Moosgletscher“, einige per Bus, einige per Ziehweg. Auch die Nichtfahrer trafen sich zur Kaffee-Pause am Mooslift. Oli und Rainer ließen 2 Std. das Panorama der Bergwelt auf sich wirken. Fazit: Auf dem Walmendinger Horn hat man eine tolle Aussicht…

Vormittags wurde mit Sammy noch im Hirschegger Walserhaus geschnüffelt und gestreichelt. Vor dem Abendessen gibt es immer noch EIN „Verandabier“ oder ZWEI oder EGAL. Danke Martin, dass du den Kühlschrank so gut im Griff hast. Der Duft von Bolognese weht durch das Haus. Alles begibt sich zum Abendessen, nur ein paar Spaghetti blieben übrig, die Luitgard am nächsten Tag verarbeitete. Die Teller waren alle leer gegessen, somit konnte die Sonne am nächsten Tag wieder scheinen… so ein Mist!!!

19:30 Uhr –Schießstand an der Feuerwehr. 3 Teams kämpften um die Schützenkrone. Am Ende gewann das Team Mittelberg vor Late Longe und den Tölpels. Einzelsieger der hochfavorisierte Olizist (tagsüber auf Alkohol verzichtet) vor Vorjahressieger Frank und Marion! Und ganz toll, ich bin nicht letzter geworden. Froh gelaunt zu Hause angekommen kamen noch einmal die Tabakpapers zum Einsatz. Über Sportler- und Gemüseraten ging es sehr sehr spät ins Bett. PS: Frank war ein Kohlrabi. Halt eins noch: Ein Sturz in Lederhosen musste noch auf dem Heimgang verzeichnet werden. Die Hose kann hoffentlich repariert werden???

Dienstag, 11.03.2014:

WandererDie Skifahrer zog es auf den Ifen. Erst mit dem Bus Richtung Kanzelwand, Bus rappelvoll…, umsteigen andere Seite. Ifenbus kommt, rappelvoll… Das Gute ist, man kann nicht umfallen. Etliche Abfahren wurden absolviert. Nach leckerem Pommes-Aufenthalt in der Ifenhütte begab man sich am frühen Nachmittag (wegen Schneemangel) wieder auf den Heimweg. Jemand war mit den Zeitabständen des hiesigen BUSBETRIEBES nicht recht einverstanden. Man konnte es IHR am Moosgletscher ansehen. „So ein Mist“… Mann und Frau tranken noch einen bei den Jungs und Irene, dann zogen sie sich auf die Veranda zurück. Auch die Wandersleute waren unterwegs: Es ging ins Wildental auf die „Innere Wiesalpe“. Wer früh losgeht bekommt auch einen guten Platz! Endlich ein Schnäpschen. Oli, Carmen und Sammy genossen den Obstler. Auf dem Rückweg verweilten wir noch 15 Minuten an dem berühmten „Energieplatz“. Mit dieser vollgeladen –eine leuchtende Aura umgab uns- kamen wir glücklich zu Hause an. Rainer machte Oberstdorf unsicher und berichtete, dass es dort viele, tolle Parkbänke gäbe. Nach Rindswurst und Sonderwurst ging es in den Hirsch „Bayern“ schauen und anschließend ins Bett -!-

Mittwoch, 12.03.2014:

Vormittagsablauf: Wie jeden Morgen!!! Frühstück, dann teilte sich die Truppe auf. Skifahrer… ist klar, Kanzelwand. Langläufer… Wäldele-Loipe. Die Egg-Loipe war nicht mehr befahrbar und somit mussten wir ein Stück der alten Loipe hinterher laufen. Nach einiger Zeit fanden sich die Spuren wieder, die aber nach ein paar Metern wieder verschwanden? Drei wackere Recken gingen weiter durch die Wildnis auf Loipensuche, die sich nach ca. 1 km im Wald wiederfand. Eine schwierige Strecke mit Steigungen und langen Abfahrten war zu bewältigen. 3 weitere Läufer/Innen versuchten sich auf der Baad-Loipe und der Letzte ging mit seiner Frau Richtung Wäldele spazieren.

Die Skifahrer hatten in der Mittagspause in Oberstdorf tolle 36°C in der Sonne!!!
Die Langläufer (zuerst zu Hause angekommen) machten nachmittags ein kleines Boule-Turnier, wobei der Verlierer die Getränke bezahlen musste.

AnnegretDann die neueste Nachricht: Annegret ist mit einer Snowboard-Fahrerin zusammen gestoßen, musste zum Arzt und sollte im Krankenhaus operiert werden – oh jeh

2. Nachricht: Helmut war beim Langlauf gestürzt. Daumen-Fingernagel aufgerissen – oh jeh

Als Martin vom Skifahren kam und auch den Doktor aufsuchen musste, (Aua am Oberarm)
-oh jeh, fragte man sich, ob das doch wohl mit den Schneeverhältnissen zu tun hätte.

Gretel kam mit dickem Verband zurück und wird erst am nächsten Tag operiert. Helmuts  Fingernagel Geschichte war auch nicht so schlimm als es anfänglich erschien. Er ist halt ein harter Kerl. Außerdem muss er Freitag wieder DART spielen. Martin hatte eine Armprellung, die er mit Einreibungen und Tabletten wieder in den Griff bekommen sollte.

Beim Abendessen waren wir alle wieder anwesend und ließen uns Kartoffel und Matte (Quark) schmecken.

Spielfrage: Berühmter Langläufer – richtig: Costa Cordalis…
PS: Unser besonderer Dank geht heute an Dr. Keller, Dr. Lingg, Dr. Lang? (Adjutantin), Dr. House, Dr. Bopp, Dr. Doolittle. DANKE – DANKE – DANKE

Donnerstag, 13.03.2014:

7:30 Uhr Frühstück. Die Gruppe der Skifahrer betrug nur noch 7 Leute. 3 Mann überlegten sich das mit dem Skifahren wegen den gestrigen Arztbesuchen und zogen die Langlaufloipe vor. Auch die Schwendeloipe liegt in den letzten Zügen. Wo die Strecke um 9:30 Uhr noch vereist war, fuhren wir 2 Std. später bereits durchs Wasser. Martin spazierte uns entgegen und besuchte uns am Hörnlepass. (Trinken dort sehr teuer) Mittagspause wieder „Zaferna-SB“, wo sich weitere 2 Hausgäste befanden. Auch unser Armgeschädigter gesellte sich zu uns.

Auf der Kanzelwand fuhr man auch nur noch die Pisten, die einigermaßen zu befahren waren. Bei der Mittagspause waren es heute nur noch „30° C“.  Zum Ärger der Spieler löste sich langsam auch die Boule-Bahn auf, so dass man mit diversen Rinnsalen kämpfte, was zur Folge hatte, dass der Vortags-Loser auch mit diesen Bedingungen nicht zu Recht kam. Die Getränketafel freute sich, ebenso die Gegner des Verlierers.

SkischuhraumSchon am frühen Nachmittag traf man sich auf der Veranda bei einem kühlen Getränk und erzählte, wie man den Tag verbrachte. Meistens erzählte nur „Einer“ und ich dachte mir noch, warst du da auch dabei?  Zum Glück kamen schon die nächsten zurück und unsere Gesichter begannen zu strahlen, denn wir wussten, ihr erster Gang führte in den Keller!!! Prima – und so ging das eine Zeit lang weiter. Als es ein wenig kühl wurde, zog man sich in den Skischuhraum zurück und konnte sich über Fipsens tolles Wintergedicht kaputt lachen, das er mit voller Inbrunst vortrug… man war der gut drauf!!!

Heute waren wir wenige Abendesser am Tisch. Alle warten auf Gretel und Jacko, die sich noch nicht gemeldet hatten. 19:05 Uhr das erste Schnarchgeräusch des Geschichtenvorlesers. Er  hatte sich wohl übernommen? Das Warten hat ein Ende gegen 21:00 Uhr. Gretels Finger ist noch dran nach der Operation. Alles gut, aber Hunger wie Bolle… Es waren Wurstsalat und andere Schmankerl übrig und somit konnten Annegret und Josef das Abendbrot nachholen.
Nach einer Fragenspielrunde, die fast normal verlief, begab man sich zur Bettruhe … schnarch…

Freitag, 14.03.2014:

Es gab nur noch 3 überlebende Skifahrer, einer davon stieß nach einer erneuten Krankenhausuntersuchung des Daumens von Annegret, pünktlich um 10:45 Uhr dazu.  Welche Pisten sie fuhren, keine Ahnung – Oberstdorf 31° C. Mittagessen von meinem Bettnachbar „Linsensuppe“. Skandal!!! Der König der Skifahrer ist eindeutig JOSEF. Als Einziger hat er die Talabfahrt genommen, was nachmittags gewagt war! Hierfür ein: Super. Abgondeler werden sowieso nicht gern gesehen, aber bei diesen Schneeverhältnissen kann man das verstehen.  Auch hierfür ein: Super.

MoosgletscherWanderer gab es auch an diesem Tag. Eine Bierwanderung war vorgesehen und zwar von Mittelberg-Bödmen aus an der Breitach entlang bis nach Riezlern. Dort angekommen und immer noch keinen Durst, weiter den Höhenwanderweg bis auf die Bergstübl-Hütte. Dort ist bestimmt nichts los. Pech gehabt, kurz vor uns kam eine „kleine Gruppe“ von ca. 50 Personen an - Mist!,  Glück gehabt, haben einen Platz am Eingang bekommen, deshalb ging die Bestellung ruck zuck. Nach dem Eisessen und einem Museumsbesuch, das extra für uns geöffnet wurde, verschieben wir die Bierwanderung aufs nächste Jahr. Treffpunkt, ihr werdet es nicht glauben - Mooslift. Irene bemerkte nebenbei: „du bist der Erste“. Die anderen kommen später, so war es bisher immer. Ich sollte Recht behalten. Mit Skiern oder Einkaufstaschen aus Oberstdorf versammelten sich alle zum letzten Mal am Lift! Bei Verandabier warteten wir auf die neuesten Nachrichten von Hoeneß, die eine kleine Diskussion auslöste, was dem Kühlschrank sehr gut tat. Er wollte eh geleert werden.

Der Tag geht bald zu Ende, mein Bericht nun auch. Einen besonderen Dank an unsere Küchenfeen Doris und Carmen, die uns bestens versorgt, bekocht und auch Geduld für kleine Verspätungen in Kauf genommen haben. Ich hoffe, der Urlaub hat jedem gefallen und wir sehen uns im nächsten Jahr wieder!!!

23.03.2014 Euer Roland Sammet  

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Fotos: J. Riess, O. Stuertz

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