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Lauftreff im Sportverein 1919 Bruchenbrücken e.V.

Fahrradtour 2014

RadtourDonnerstag, 19. Juni 2014, 4:00 Uhr 8 Minuten.

Alle 9 Radler vom Lauftreff treffen auf Gleis 2 in Bruchenbrücken ein.
Die Nacht weicht dem Tag. Es wird langsam hell. Der Himmel ist blau und wolkenlos.
Die S-Bahn kommt pünktlich um 4.21 Uhr. Überaschenderweise waren wir nicht die einzigen, die in Bruchenbrücken zugestiegen sind.
In Frankfurt hatten wir 1 Stunde Zeit, ehe der Zug nach Heidelberg abfuhr.
Beim Fahren über die Rolltreppe hatten wir den ersten Zwischenfall. Reiner konnte sein Fahrrad nicht mehr unter Kontrolle halten. Aber der Sturz ging ohne größere Blessuren ab.
Um 6.06 fuhr der Zug pünktlich nach Heidelberg ab. Auch das Umsteigen in Heidelberg verlief ohne Probleme. Eng wurde es beim Umsteigen in Stuttgart. Aber wir haben, wie eigentlich immer,
alle Probleme gelöst.
Um die Fahrt etwas kurzweiliger zu gestalten, wurde schnell eine Skatrunde zusammenstellt.
Hier konnte der ehemalige Kleinwalsertaler Skatmeister, Frank Tropschuh, sein Können gegen 2 Altmeister des Skats leider nicht unter Beweis stellen. Seine unkonventionelle Spielweise wurde ihm zum Verhängnis.
Um 11.10 Uhr kamen wir pünktlich in Ulm an. Es ging, wie immer eigentlich, ratz fatz auf die Räder und ab ging die Post. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Blau-weißer Himmel und ca. 10 km/h Rückenwind. Nach ca. 30 km hatten wir den nächsten Sturz zu beklagen. Aber Sportkamerad Manfred Kattowicz rollte sich elegant ab und konnte so größere Verletzungen vermeiden. Nach 85 km kamen wir in Donauwörth an. Da war der Teufel los. Es fand das traditionelle Fischer-Stecherfest statt. Nach einer kurzen Stippvisite bezogen wir unser Quartier im Hotel Goldener Hirsch. Nach dem leckeren Abendessen im selbigen gingen wir noch mal schnell auf das Fischerfest. Eine Liveband spielte Musik, die ganz nach unserem Geschmack war.
Nach einigen Weißbier konnten wir internationale Kontakte knüpfen. Am Nachbartisch saßen 4 Bolivianer, die bei der Fa. Airbus in Donauwörth tätig waren. Die Unterhaltung war etwas schleppend, da die Bolivianer nicht so gut Englisch sprachen und unser Spanisch auch zu wünschen übrig ließ.
Gegen 23.30 schlugen wir den Heimweg Richtung Hirsch ein.

Freitag, 20. 06.2014

Nach dem guten Frühstück im Goldenen Hirsch ging es um 8.45 Uhr auf die 2. Etappe. Nach kleinen Anfangsschwierigkeiten hielten wir Kurs auf Kelheim. Auch die Regenschauer verzogen sich.
Leider gab es auch auf der 2. Etappe einen Sturz. Sportkamerad Hans-Jürgen verlor beim Wechsel auf den Gehsteig das Gleichgewicht. Aber durch Glück, Geschick und Fahrradhelm blieb es bei kleinen Verletzungen.
Nicht so viel Glück hatte kurz vor dem Kloster Weltenburg eine kleine Feldmaus, die Michael Meiss angefahren hatte. Ob sie überlebt hat, wir wissen es nicht!
In Ingolstadt wechselten dann alle Teilnehmer in die Regionalbahn. Zur Stärkung trank man ein Roland Sammet Paderborner Gedächtnis Pils.
Am Kloster Weltenburg angekommen, stellten wir fest, dass die Schifffahrt wegen Wassermangel eingestellt war. Aber ein Schiffer brachte uns in seinem Holzkahn durch den Donaudurchbruch.
Als Gast hatten wir den Iren O-Reilley an Bord.
Die letzten Kilometer bis zum Gasthof Winzer legten wir wieder mit dem Rad zurück. Alle hatten einen trockenen Hals und jede Menge Durst. Und es geschah etwas, was in 23 Radtouren noch nie passierte. Einer trank einen warmen Kakao. Unser Ekkehard !!
Jedenfalls musste er dafür am Abend eine Schnapsrunde ausgeben.
Der Gastwirt ist ein eingefleischter Bayernfan. Er konnte die von Reiner ihm gestellten Fragen problemlos beantworten und war sogar beim 1. Europacupsieg der Landesmeister vor 40 Jahren in Brüssel mit dabei.
Der Abend ging nach einigen Weißbieren, einer Bruno-Günther-Schinken-Gedächtnis-Platte und einem Absacker Chateau Reibach ruhig zu Ende.

Samstag 21.06.2014

Abfahrt in Kelheim 8.30 Uhr. Die letzten 35 km nach Regensburg wurden ohne Probleme zurückgelegt. Unser Frank Tropschuh führte uns zur ältesten Wurstbraterei Deutschlands oder der Welt. Den Kulturellen Teil übernahm wie immer unser Ekki, der die Sehenswürdigkeiten von Regensburg fotografierte.
Die Rückfahrt wurde trotz einigen Umstiegen wieder bestens gemeistert. Leider konnten wir einem Sanitäter, der nach Büdingen wollte, nicht die erhoffte Hilfe geben.
In Hanau ging es noch einmal Spitz auf Knopf. Trotz nur zweiminütiger Umsteigezeit konnten wir den Zug nach Assenheim noch erreichen.
So ging wieder eine gelungene Tour mit einem Abschlussfest am Sportplatz zu Ende.

Pfeil Fotostrecke: Fahrradtour 2014

05.07.2014 R.Schmidt

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Fotos: Hans-Jürgen Marek

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