Sie sind hier: Home > ArchivArchiv 2016 > FFB Jahresbericht für das Jahr 2015

Freiwillige Feuerwehr Bruchenbrücken

Jahresbericht für das Jahr 2015

Das Jahr 2014 war laut meinem letzten Bericht ein ruhiges Jahr. Danach müsste das Jahr 2015als fast ereignislos gelten. Die Statistik weist sieben Einsätze aus, davon hat aber unser Stadtbrandinspektor zwei alleine absolviert, ohne dass die restliche Mannschaft alarmiert wurde. Die Einsätze waren eher kleinere Einsätze, erwähnenswert war der Brand einer Landmaschine im Juli. Unsere Personalstärke ist stabil, im letzten Jahr konnte durch verschieden Lehrgänge der Ausbildungsstand wieder verbessert werden. 2015 gab es zwei Abgänge, Frederike Scheer hat aufgrund ihrer Ausbildung entschieden dieTätigkeit bei uns ruhen zu lassen, Andreas Klingenhöfer hat uns aus persönlichen Gründen verlassen.
Erfreulicherweise gab es aber auch Zugänge. So stießen im Lauf des Jahres Daniel
Grünewald, Ferdinand Strerath, Felix Götzl und Nico Adam zu uns. Alle vier sind Zugänge
aus unserer Jugendfeuerwehr, was wieder zeigt wie wichtig die Jugendarbeit ist.

Straße

Der Hilferuf zu unserem ersten Einsatz erreichte uns noch bevor am Neujahrsmorgen die Böller langsam wieder schwiegen. Beim Zünden verschiedener Pyrotechnik war eine Thujahecke in der Stiegelgasse in Brand geraten. Die Flammen drohten sich über den Rollladenkasten in das angrenzende Wohnhaus auszubreiten. Löschversuche der Anwohner waren nicht erfolgreich. Der Brand konnte mit der Schnellangriffseinrichtung des Löschfahrzeugs schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die nächsten Einsätze waren dann im Februar und April, beides Mal war die Straße durch Betriebsstoffe oder Verdünnungsmittel verschmutzt. ErntemaschineIm Juli brannte dann in der Nähe der Maschinenhalle Blackert eine Erntemaschine. Auch hier konnte mit dem Schnellangriff und der Schaumpistole das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Aufgrund der Lage außerhalb der Gemarkung eilte uns auch die Kernstadtwehr zur Hilfe. Hier hat sich gezeigt, dass die gemeinsamen Übungen mit der Kernstadtwehr schon aus Gründen der Ortskunde sinnvoll sind. Es folgten im Juli noch die beiden schon erwähnten Einsätze des Stabi bei Sturmschäden an KITA und MZH. Der letzte Einsatz war ein in Not geratener Hund im September. Beim Eintreffen der Kräfte hatte sich dieser aber schon wieder aus der Wetter retten können.

Insgesamt kam die Freiwillige Feuerwehr Bruchenbrücken bei den 7 Einsätzen auf rund 31,5
Einsatzstunden.

Einsätze 

Im vergangenen Jahr wurden die Bruchenbrückener Kameraden zu 5 Brandsicherheitswachen eingeteilt. Die ersten Veranstaltungen waren Kappen- und Kindersitzung des FC Bärenschweiz. Ein Brandsicherheitsdienst wurde bei einer Veranstaltung in der Stadthalle gestellt. Die restlichen beiden Dienste wurden am Herbstmarkt geleistet.
Zusammen wurden hier 71 Stunden geleistet.

Einsätze Veranstaltungen 

Über das ganze Jahr wurden die Ausbildungsveranstaltungen gemäß dem erstellten Ausbildungsplan durchgeführt. Im ersten Quartal schulen wir immer die Grundtätigkeiten wie Leitern, Löschen oder die Technische Hilfeleistung. Darauf aufbauend folgen dann Übungen auch mit Einsatzcharakter. Am 16.5.15 stand wieder die Ausbildungseinheit für die Atemschutzgeräteträger auf dem Programm. Hier wurde das Absuchen von Räumen für die Menschrettung und das Schlauchmanagment geübt. Jeder Atemschutzgeräteträger besucht zusätzlich einmal jährlich die Atemschutzgewöhnungsstrecke in Bad Nauheim.
Weitere Themen waren Photovoltaikanlagen, Retten und Selbstretten oder Wasserförderung über lange Wege. Insgesamt wurden 25 Ausbildungseinheiten abgehalten.
Nahezu 1104 Stunden Ausbildung auf Standortebene wurden von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bruchenbrücken geleistet. Das Gros der Ausbildungsveranstaltungen wird von der Wehrführung und den Gruppenführern vorbereitet und organisiert, was auch ein nicht unerheblicher Zeitaufwand ist, der in der Statistik nicht eingerechnet ist.

Jugend2015 fand die gemeinsame Jahreshauptversammlung in der Mehrzweckhalle Bruchenbrücken statt. Im Vorfeld mussten hier die Tonanlage aufgebaut, der Saal bestuhlt und während der Versammlung bewirtet werden. Da die Halle nicht bewirtet wird, wurde Essen von einem Caterer angeliefert. Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei den anderen Stadtteilen, die mit jeweils 2 Mann die Bestuhlung unterstützt und im Anschluss auch beim Aufräumen geholfen haben, sowie beim FC Bärenschweiz für die Entleihe der Tonanlage zur Beschallung.

Zu einer besonderen Aktion wurden wir im März hinzugezogen. Das ZDF hat einen Beitrag für die Reihe "TERRA X Express" gedreht, war an den Stadtbrandinspektor herangetreten und hat um Unterstützung gebeten. Da so kurzfristig das Kasernengelände nicht zur Verfügung stand wurde am Sportplatz Bruchenbrücken gedreht. Hier waren wir als Brandsicherheitsdienst tätig. Grund waren die Vorfälle in Driedorf im Westerwald, wo sehr laute Knallgeräusche die Bewohner verängstigt hatten.

Auch das Thema Flüchtlinge ging an uns nicht vorbei. Im November unterstützten wir die Kameraden aus Bauernheim beim Transport von Einrichtungsgegenständen für eine Unterkunft in der Kernstadt. Diese waren in der Mehrzweckhalle Bruchenbrücken eingelagert und wurden zur Unterkunft verbracht und dort in den Räumlichkeiten verteilt.
Im letzten Jahr haben wir bei einer abendlichen Übung festgestellt, dass die Leuchtstoffröhren in der Umfeldbeleuchtung des Löschfahrzeugs nach 12 Jahren Dienst, nicht mehr die gewünschte Helligkeit aufweisen. Hier entstand am Abend noch die Idee einer Umrüstung auf LED- Technik. Erfreulicherweise konnte das relativ schnell und unbürokratisch realisiert werden. Auch weil die Fa. Ziegler einen Umrüstsatz anbietet. Hier möchte ich mich herzlich bei unserem Gerätewart Volker Scheer und Brandschutzsachbearbeiter Lothar Müller bedanken. Leider funktioniert das in Sachen Gebäudeunterhaltung überhaupt nicht. Die schon 2013 für 2014 angemeldeten Arbeiten wurden vom Stadtbauamt auch 2015 nicht angegangen. Als Beispiel wurde eine Abgasabsauganlage eingebaut, zu diesem Zweck die Verschindelung der Fahrzeughalle geöffnet, im Nachgang aber nicht wieder angepasst. Ebenso wurde die Anlage auch noch nicht an das neue Fahrzeug angepasst. Der Einwand, man hätte das Fahrzeug so bestellen müssen, dass die Auspuffanlage auf der richtigen Seite ist, ist hier eher nicht zielführend, da die Fahrzeughersteller so etwas nicht anbieten. Des weiteren müssten Risse in der Fassade und in den Fliesen im Innenbereich ausgebessert werden.
Was wir tun können, versuchen wir in Eigenleistung zu erbringen, die Materialversorgung seitens der Stadt ist hier kein Problem, es geht aber nicht alles und besser wird das Gebäude dadurch auch nicht.

Folgende Lehrgänge wurden besucht:

DRK Friedberg "1. Hilfe-Kurs inkl. AED Training"

V. Scheer, B. Schmidt

KFV Wetterau Bahn I

 S. Happel

KFV Wetterau Truppmann I

 T. Kröhl

KFV Wetterau Abnahme TM 2

 S. Happel

KFV Wetterau Atemschutzgeräteträger II

 C. Meyer, M. Hoffmann

KFV Wetterau Maschinistenlehrgang

 S. Jüngling

HLFS Zugführerlehrgang

 C. Meyer

Im Durchschnitt besuchten 17 Kameraden die Übungs- und Unterrichtsveranstaltungen (2014/  20 Kameraden). Zusammen leisteten die Kameraden im Jahr 2015 1528 Dienststunden, die sich auf Ausbildung 1363, Einsätze 32, Brandsicherheitsdienste 71 aufteilen. Damit hat jeder einzelne im Durchschnitt 42 Stunden seiner Freizeit für den Feuerwehrdienst aufgebracht, um im Ernstfall unter Einsatz seiner Gesundheit und seines Lebens Hab und Gut seiner Mitmenschen zu schützen und in Notfällen zu helfen.

Auch das Vereinsleben gestaltete sich rege. Nach der Jahreshauptversammlung des letzten Jahres war eine Mannschaft Vereinsmitglieder mit der Absicherung des Fastnachtszuges durch Friedberg beauftragt. Zusammen mit den Kameraden der DLRG wurde der Bereich der Kaiserstrasse abgesichert.

Zum Zeltlager der Einsatzabteilung brach wieder eine Gruppe auf, um auf dem Zeltplatz in Nieder Moos den Ausflug zu genießen.

IlbenstadtWir nahmen ebenso am Gaudi-Wettkampf der Feuerwehr Ilbenstadt teil. Mit zwei Mannschaften reisten wir per Fahrrad an und erreichten nach vielen lustigen und interessanten Spielen den zweiten und dritten Platz.

Im August fand das traditionelle Grillfest am Feuerwehrhaus statt. Wie in jedem Jahr begann das Fest am Samstagmittag mit Erbsensuppe und Würstchen. Im weiteren Tagesverlauf haben wir unsere Gäste mit einem umfangreichen Kuchenbuffet und ab 17 Uhr mit Spezialitäten vom Grill verwöhnt. Durst konnte an der Getränketheke und später in der Cocktailbar gestillt werden. Für unsere kleinen Gäste standen eine Hüpfburg und verschiedene Spiele bereit. Am Sonntagmorgen spielte der Musikzug Nieder Wöllstadt zum musikalischen Frühschoppen auf. Auch hier konnten wir wieder viele Gäste begrüßen, die sich die angebotenen Schnitzel schmecken lassen wollten. Die Mannschaft der Einsatzabteilung, unterstützt durch die Kameraden der Ehren und Altersabteilung und Jugendfeuerwehren und natürlich die Ehefrauen und Partner der Kameraden trugen zum Gelingen dieser Veranstaltung bei. Leider spielte uns am Sonntag das Wetter einen Streich. Deshalb mussten die beiden Zelte am Feuerwehrhaus abgebaut und in der Maschinenhalle Blackert wieder errichtet werden. Am folgenden Mittwoch haben wir die Zelte dann endgültig einlagern können. Hier möchte ich unserem Kameraden Guido Blackert für die zur Verfügungstellung der Halle danken.

Auch beim Entenrennen des FCB haben wir wieder teilgenommen. In diesem Jahr überquerte unsere Vereinsente als dritte die Ziellinie.

WeihnachtsbaeckereiAuch in diesem Jahr verwandelte sich unser Feuerwehrhaus wieder in eine Weihnachtsbäckerei. Unterstützt durch die Kinder der Kameraden wurden wieder an die 2000 Plätzchen gebacken, um beim Adventsfenster verköstigt zu werden. Ebenso wird jedem bei den Weihnachtsfeiern ein Tütchen mit Selbstgebackenem mitgegeben.

Auch der lebendige Adventskalender ist mittlerweile eine feste Größe im Vereinskalender. Am 16. Dezember wurde wieder eine Episode der diesjährigen Geschichte gelesen und das von Thomas Meyer entworfene und gebastelte Fenster gezeigt. Anschließend konnte man sich im Feuerwehrhaus bei Feuerwehrzangenbowle, Kinderpunsch, Schmalzbrot und gegrillten Würstchen aufwärmen.

2015 fanden 5 Vorstandsitzungen statt, in denen die Geschicke des Vereins gelenkt wurden. Hier konnten die Entscheidungen fast immer einstimmig getroffen werden. Außerdem besuchten wir die Sitzung des Vereinsrings.

Im Jahr 2015 wurden bei verschiedenen Anlässen, wie Goldene und Diamantene Hochzeiten, Vereinsmitgliedern Präsente sowie bei Beerdigungen ein Gutschein für Grabschmuck überreicht.

Zum Abschluss meines Berichtes möchte ich mich für die Unterstützung meiner Kameraden bedanken, die im vergangenen Jahr wieder viele Stunden mit viel Engagement bei der Feuerwehr geleistet haben. Hier möchte ich auch ausdrücklich die Kameraden der Ehren und Altersabteilung einschließen, die uns auch mit großem Einsatz unterstützen. Besonderen Dank an dieser Stelle möchte ich allen aussprechen, die uns durch das zur Verfügungstellen von Örtlichkeiten und oder Gerätschaften bei unseren Ausbildungsveranstaltungen unterstützen. Außerdem möchte ich mich bei allen Vereinsmitgliedern bedanken, die unsere Arbeit durch ihre Mitgliedschaft unterstützen. Des Weiteren danke ich den Mitgliedern des Feuerwehrausschusses und des Vorstandes, meinem Stellvertreter Sven Berthold, Stadtbrandinspektor Michael Stotz und seinem Vertreter Sebastian Lang sowie unserem Amtsleiter Jürgen Schlerf für die gute Zusammenarbeit im letzten Jahr.

Außerdem bedanke ich mich beim Stadtverordnetenvorsteher Henrik Hollender, Bürgermeister und Dezernent Michael Keller, dem ersten Stadtrat Peter Ziehbart sowie den städtischen Gremien für die Zusammenarbeit und ihr Interesse an der Feuerwehrarbeit. Dies gilt ganz besonders auch für die Ortsvorsteherin Andrea Ulrich-Hein, die immer ein offenes Ohr für die Belange der Brandschützer und vor allem auch für die Jugendfeuerwehr hat.
Auf Seiten der Feuerwehren bedanke ich mich bei Kreisbrandinspektor Otfried Hartmann, seinem Stellvertreter Michael Kinnel, den Kameraden aus dem Friedberger Wehrführerausschuss, den befreundeten bzw. benachbarten Feuerwehren und den eng verbundenen Rettungs- und Hilfsorganisationen (DRK, JUH, ASB, THW und DLRG) für das gute Verhältnis und ihrer Unterstützung bei unserer Arbeit.

Geamtstunden 

30.01.2016 Christoph Meyer, Wehrführer Bruchenbrücken

Verbraucherinformationen

Verbraucherinformationen