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Lauftreff im Sportverein 1919 Bruchenbrücken e.V.

Radtour 2016, Etappe von Linz nach Wien

Lauftreff Radtour 2016Dienstag, 24.5.2016

Verladen der Fahrräder bei Frank Tropschuh. Schreckensnachricht um 17.45 Uhr. Anruf von M. Meiß: der Bus ist nicht da. Wir wurden vergessen! Aber Frank konnte alles klären und sie kamen mit einem fast ganz neuen Mercedes Bus in Bruchenbrücken an. Ein richtig geiler Bus sogar mit Automatik. Das Verladen der Räder geht von mal zu mal schneller. Übung macht eben den Meister. Mit Henry ist der bisher jüngste Teilnehmer der Radtouren mit am Start.
Wie bereits traditionell wurden 2 Kisten Bier verköstigt.

Mittwoch, 25.5.2016

Abfahrt der Truppe um 5.30 Uhr. Wie immer waren alle pünktlich vor Ort. Frank Tropschuh pilotierte den MC Benz Bus mit gewohnter Sicherheit bis an das Ziel nach Ottenheim, kurz vor Linz. In Linz wurde die 1. Pause eingelegt. Frank und Reiner fuhren weiter zum ersten Etappenziel nach Mauthausen. Von dort fuhren sie mit dem Rad der Truppe entgegen. Leider konnte Reiner sich nicht alle Biergärten an der Strecke merken. So fuhr man bis zum Gasthof Zur Traube durch und konnte dort im Biergarten direkt an der Donau den ersten Durst löschen. Der Gasthof ist etwas "Old School", das Essen leider auch nicht so doll, dafür aber weckt der Kaffee beim Frühstück alle müden Lebensgeister.
Nach dem durchschnittlichen Abendessen tauchten wir in das Nachtleben von Mauthausen ein. In einer netten Kneipe verbrachten wir einen schönen Abend, den wir mit einem Dartturnier garnierten.

Donnerstag, 26.05.2016

Pünkt 9.00 Uhr nach dem Frühstück ging es auf die 2. Etappe Richtung Spitz.
In Grein wechselte man die Donauseite und den Fahrer. Reiner durfte mit der Fähre eine kleine Donaurundfahrt machen. Und das für ganze 3 €.
Man fuhr weiter durch die herrliche Landschaft der Wachau und erreichte nach gut 100 km das Ziel Spitz. Das Gästehaus Kobald lag sehr beschaulich an einem Berghang.
Es war zwar sehr spartanisch, aber wir hatten eine ganze Etage für uns und fühlten uns sehr wohl. Nach einem kleinen Rundgang und Abendessen, das besser war als am 1. Tag, kamen wir zurück in die Pension. Wie schon zur Tradition geworden, wurde an diesem Abend eine Lesung veranstaltet. Die Pensionswirtin verkaufte uns den dazugehörigen Wein, ein grüner Veltiner, für sage und schreibe 4.- €. Dann konnte es losgehen. Es wurde das Hörbuch "Er ist wieder da" von C.M Herbst vorgetragen. Als Zugabe gab es die "Garage" von G. Polt. Leider konnten nicht alle dem Kunstgenuss folgen, da sie die Müdigkeit überkam.

Freitag, 27.05.2016

Letzte Etappe nach Wien. Die Landschaft war zwar nicht mehr ganz so schön aber es lief weiterhin sehr gut. In Zwentendorf machten wir Rast an einem Kernkraftwerk, das nie ans Netz gegangen ist. Hier wurden an einer schönen Radler-Raststätte diverse einheimische Würstchen verkonsumiert. Dann ging es stramm weiter Richtung Wien.
Heinz und Reiner fuhren mit dem Bus voraus. Ollis Top-Navi führte die beiden sicher ans Ziel. Mit dem Parkplatz gab es kleine Probleme. Der Bus passte nicht in die Hotelgarage. Man stellte das Gefährt in einer Kurzparkerzone ab und hoffte, dass man keinen Strafzettel bekommt.
Auch die Radler erreichten sicher, von Altmeister Hans-Jürgen geführt, das Ziel Wien, Hotel IBIS, nur kurze Zeit später.
Das Hotel liegt sehr zentral. Am Abend ging man Richtung Prater und Innenstadt.
In einer Pizzeria konnten wir einen Platz im Freien ergattern und alle waren sogar mit dem Essen sehr zufrieden. Einen Absacker nahmen wir im tschechischen Restaurant "Zum Mährischen Spatzen", das in der Nähe unseres Hotels lag. Der Abend wurde nicht zu lang, denn wir hatten uns ja viel für den Samstag vorgenommen.

Samstag, 28.05,2016

Der Weg führte zur S-Bahnstation in unserer Nähe. Eine große Hanfplantage ist direkt neben unserem Hotel. Was immer dies zu bedeuten hat.
Erstes Ziel war der Prater. Einige drehten eine Runde mit dem Riesenrad, Olli noch eine Fahrt mit dem Riesen-Riesenrad. Das Ganze gleicht doch eher einem großen Freizeitpark.
Erster Höhepunkt, der Stephansdom. Ein imposantes Gebäude. Aber davon sollten wir noch einige mehr sehen.
Mit einem Sight-Seeing-Bus ging es auf die große Stadtrundfahrt. Die kleinen Kopfhörer, die im Preis einbegriffen waren, erklärten einem die doch sehr zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Wenn man wollte sogar auf italienisch!!
Bevor es weiter zum Zentralfriedhof nach Simmering ging, stattete man dem Naschmarkt einen Besuch ab. Henry führte uns hin. Wahnsinn, was sich da abspielte. Da gibt es nichts was es nicht gibt!! Eine unglaubliche Atmosphäre.
Dann ging es mit der S-Bahn weiter nach Simmering.
"Am Zentralfriedhof is Stimmung, wia´s sei Lebtoch no net woar,..."
Dieses Kultlied von Wolfgang Ambros erklang am Haupteingang des Friedhofs. Für manche wurde ein Traum wahr.
Auf dem Friedhof, der ca. 330 000 Gräber hat, konnte man einige Prominentengräber besichtigen. (z.B. Udo Jürgens, Falco, Mozart, Beethoven etc.)
Nächster Programmpunkt: Wir suchten in Simmering ein Heurigenlokal. Vom Kioskbesitzer des Friedhofes, der uns übrigens auch den Unterschied zwischen Frankfurter und Wiener Würstchen erklärte, empfohlen, machte es einen guten Eindruck, einschließlich der Bedienung. Dies war jedoch ein Trugschluss und wir verließen fluchtartig das Lokal. Österreicher halt!!
Einige versuchten nun ihre letzten Ziele der Tour zu erreichen, Wiener Schnitzel oder Sachertorte. Alles wurde bis am späten Abend erledigt und ein toller Tag in Wien ging zu Ende. Wien war für uns alle ein unvergessenes Erlebnis.

Sonntag, 29.05.2016

5.30 Uhr. Alle waren pünktlich am Bus zur Abfahrt. Heinz fuhr den Bus. Man konnte noch 2 Sehenswürdigkeiten, die man fast vergessen hatte, ansehen. Schloss Schönbrunn und den wahren Wiener Sandlerkönig.
Gegen 15.00 Uhr erreichte man sicher die Bärenschweiz. Ratzfatz waren die Räder abgeladen, der Bus gereinigt, und Frank konnte ihn zurückbringen. Die Abschlussfeier am Sportplatz war in diesem Jahr etwas hektisch, da der SVB sein letztes Heimspiel hatte. Aber auch das bekamen wir in den Griff.
Wie immer wurden wir von den Daheimgebliebenen und Familienangehörigen frenetisch empfangen. Marcel Dönges zeigte seine künstlerischen Fähigkeiten mit einem tollen selbstgemalten Bild.
Die 25. Radtour geht sicher als eine der schönsten Touren in die Geschichte des Lauftreffs ein.
Dank an alle, die dazu beigetragen haben.

12.06.2016 Reiner Schmidt

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