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Sportverein 1919 Bruchenbrücken e.V. - Abt. Lauftreff

Faschingssamstag in der Steinrutsch

EintopfWie in jedem Jahr wurde am Faschingssamstag in der Steinrutsch eine zünftige Suppe gekocht. In diesem Jahr sollte es eine Lauchcremesuppe mit Hackfleisch sein. Im Vorfeld wurden die einzelnen Arbeiten verteilt. Der Wetterbericht versprach uns einen schönen sonnigen Tag.
Kurz nach Sonnenaufgang machte ich mich mit dem Holz auf. Oben angekommen wurde ich mit Schüssen empfangen. Etwas verunsichert brachte ich das Holz in gebückter Haltung zur Feuerstelle. Ullrich Guth sagte mir dann, der Jäger würde Raben schießen. Er wüsste aber Bescheid und wollte um 9.00 Uhr verschwunden sein. Es sollte schließlich kein Rabe in unserem Topf landen.

Gegen 8.30 Uhr konnte unser Feuermännchen Karlheinz, genannt Fips, das Feuer rechtzeitig entfachen. Als das Feuer loderte, kam schon die Küchencrew mit Heinz und seinen 2 Helfern Marcel und Rene. Auch Rainer, der Mann für die Getränke, war wie immer pünktlich zur Stelle. Schnell wurde der Drei-Bock aufgebaut und die Getränke ausgeladen. Die Küchencrew machte sich an die Arbeit und in Windeseile war alles geschält, geschnippelt und angebraten. Mit der Zeit trudelten alle so langsam ein. Ullrich hatte in diesem Jahr das Frühstück besorgt: traditionell „ Flaaschwurscht mit Brötchen“. Für die Schweinslosen gab es Putenwurst, die aber nicht so der Renner war.

GruppenbildNach und nach kamen die einzelnen Zutaten in den großen Topf. Mittlerweile war auch unser Beauftragter für das Belustigungswasser  (Menotti) eingetroffen. Nach einer ersten Probe wurde das Belustigungswasser für uns würdig entsprochen. Pünktlich um 12.00 Uhr gab der Küchenchef Heinz die Suppe frei mit den Worten: "Wenn in 2 Minuten keiner mit dem Teller hier steht, kippe ich alles in die Büsche".
Nachdem Essen gab es für jeden, der mochte, einen Nachtisch in Form von selbstgemachten Kräppeln und Donuts, die wie immer von unserer Daggi gebacken wurden. Einige verzichteten auf diesen Nachtisch und nahmen ihren Nachtisch wegen der „fettigen Suppe“ in flüssiger Form zu sich.

OffiAb 14.00 Uhr spielte unser Offi mit seinem Kollegen auf. Es wurde geschunkelt und gelacht und so mancher Witz gemacht. Unser Büttenstar Rainer verzichtete in diesem Jahr aus Mangel an Ideen auf einen Vortrag, was von allen sehr bedauert wurde. Dafür sprang Offi in die Bresche. Mit seinem Vortrag hatte er die Lacher auf seiner Seite. Als das altertümliche Holz abgebrannt war zog die Karawane gegen 15.30 Uhr in Richtung Sportplatz. Dort wurden wir schon von Harald mit einem kühlen Blondem empfangen. Offi packte nochmal die Giddar aus und vom "Handkäslied" über „Hundert Mann“ bis zu „Was eh Vieh“ wurden alle seine Hits nochmals gespielt.

GolfBei diesem Sonnenschein mussten natürlich auch ein paar Abschläge mit dem Golfball geübt werden. Hier zeigte sich, dass ein guter Golfer mit jedem Schläger spielen kann, was Franky Tropschuh eindrucksvoll unter Beweis stellte. Als die Sonne tief in Ockstadt unterging und es kühler wurde, verlagerte man das Treiben ins Vereinsheim. Dort wurde getanzt und gesungen unter musikalischer Leitung vom "Duett Simone und Sammy", bis von Harald der Ruf erschallte: Fass leer, Auftrag erfüllt. Jetzt machten sich erste Ermüdungserscheinungen bemerkbar und einige Fastnachter machten sich auf den Nachhauseweg. Auch ich machte mich mit meiner Gretel, meinen Handwagen und Golfschlägern auf den Weg nach Hause. Die letzten Wackeren machten noch sauber, um dann gegen 21.00 Uhr das Sportheim zu verlassen. Es war wieder in meinen Augen eine rundum gelungene Veranstaltung.

PS.: Unser Rechner hat alle fotografiert, was für ihn eine große Hilfe bei der Abrechnung ist.

Mit einem dreifachen: Gut Lauf, Gut Lauf, Gut Lauf

09.02.2016 Euer Jacko

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